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News von 2013
Sonntag, 31.März 2013

Nominierung


Sehr geehrte Damen, Herren!
Liebe Freunde!


Die Privatstiftung „BETH-NAHRIN-WIEN“, welche im Jahre 2009 gegründet wurde, vergibt auch heuer wieder einen humanitären Preis in Höhe von 3000 Euro, der an engagierte, couragierte Personen sowie Institutionen vergeben wird.

Das Ziel des Preises ist, bemerkenswerte Persönlichkeiten für ihren Einsatz und ihr unermüdliches Engagement auszuzeichnen.
Die Stiftung verfolgt die das Ziel das Identitätsbewusstseins unseres Volkes, unserer Kultur und zur Heranbildung „kritischer Geister“ zu fördern.

Wir wenden uns an Menschen, die durch ihre kritische Denkweise aufrütteln und bereit sind, für ihre Ideale und Rechte zu kämpfen. Menschen, die handeln und nicht wegschauen in gefährlichen Situationen. Das sind unsere Vorbilder. Daher handeln auch Sie, liebe Freunde: Nennen Sie uns Ihren Favoriten/Teilnehmer/Bewerber Ihrer Wahl.

Jede Nominierung muss schriftlich eingereicht werden. Einsendeschluss ist Montag, der 30. September 2013. Die Preisvergabe findet voraussichtlich Ende Oktober 2013 statt.

Für den Preis können Personen oder Institutionen aus allen Bereichen nominiert werden (Literatur, Kunst, Sport, Musik, Politik, etc.).
Es obliegt allein dem Stiftungsvorstand, aus allen Nominierten den Preisträger zu wählen.

Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe und ersuchen Sie, uns interessante Persönlichkeiten oder auch Institutionen rechtzeitig vorzuschlagen.
Mit freundlichen Grüßen verbleibt für den Stiftungsbeirat


Der Stiftungsvorstand,
Vorsitzender
Gabriel Aslan

 
Samstag, 09.März 2013

"Generationsübergreifende Aspekte der Integration der Assyrer”


Intergenerational Approach to the Problems and Challenges of the Integration of Assyrians in Europe

Samstag, 16. März 2013, 10:00 – 16:00 Uhr

S-Forum, Neue Stadtbücherei

Ernst-Reuter-Platz 1, 86150 Augsburg


PDF

 
News von 2012
Donnerstag, 13.Dezember 2012

Pressemeldung der Syrisch Orthodoxen Kirche vom 10.12.2012


Inthronisierung Bischof Philoxinos Mathias Nayis zum neuen Metropolit und Patriarchalvikar von Deutschland.


Am 09.12.2012 erfolgte im Kloster St. Jakob von Sarug in Warburg die Inthronisierung des neuen Metropoliten und Patriarchalvikar, Bischof Philoxinos Mathias Nayis, vollzogen durch seine Heiligkeit, Patriarch von Antiochien und den ganzen Osten, Ignatius Zakka I. Seine Eminenz, Patriarchalvikar Philoxinos, wurde in Schweden geboren, ist 35 Jahre alt und war bisher der persönliche Sekretär des Patriarchen der Syrisch Orth. Kirche in Damaskus. Sein Aufgabengebiet als Oberster Hirte der Syrisch Orth. Kirche Deutschland umfasst die pastorale Betreuung der Syrisch Orthodoxen Christen in Deutschland.

Seine Eminenz, Erzbischof und Patriarchalvikar Dr. Julius Hanna Aydin, der das Amt des Metropoliten von 2007 – 2012 inne hatte, wird aufgrund der Vielfalt der zu bewältigenden Aufgaben, mit denen sich die Kirche zunehmend konfrontiert sah, zukünftig nur noch auf die äußeren Angelegenheiten der Syrisch Orth. Kirche konzentrieren. Dabei wird es ihm obliegen, die gesellschaftlichen, ökumenischen und politischen Geschicke der Kirche in Deutschland zu lenken.

Dies erfolgt im völligen Einklang mit den christlichen Werten der Syrisch Orth. Kirche und in Vertretung aller Gläubigen, die der ehrwürdigen Kirche von Antiochien angehören. Die Einheit aller Mitglieder, resultierend aus einer engen Zusammenarbeit innerhalb eines christlichen Wertekanons, unter dem Dach der kirchlichen Institution, hat oberste Priorität.

Eine Teilung der Diözese ist nicht vorgesehen.
Der jetzige Diözesanrat, unter Leitung des Vorsitzenden, Herrn Ibrahim Savci, wird sich nach Abschluss aller notwendigen Vorbereitungen auflösen, um Raum für Neuwahlen zu schaffen. Es ist explizit darauf hinzuweisen, dass der Wunsch geäußert wurde, qualitativ gut ausgebildete und junge Vertreter unserer Gemeinden in den Rat einzuberufen. Wir bitten hierbei um die Unterstützung der jungen Menschen in unseren Gemeinden, die sich im Sinne unseres Glaubens und Wertekanons dazu berufen fühlen.

Verfasst von Simon Jacob, am 10.12.2012
Genehmigt durch den Diözesanrat der Syrisch Orth. Kirche in Deutschland,
vertreten durch Ibrahim Savci
(1. Vorsitzender)

PDF

 

 
Freitag, 11.Mai 2012

Gesellschaft fordert Wissenschaft


Die NISIBIN – Aramäische Studien und die Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien Mor Petrus & Mor Paulus in Köln laden alle Abiturienten, Studenten und Absolventen zum vierten Šahro d-Nsibin in die Domstadt ein.

Im Šahro d-Nsibin lassen wir uns von der alten Schule von Nisibin inspirieren und stellen uns den wissenschaftlichen Herausforderungen für unsere Gemeinschaft in der Gegenwart. Dieser Kontext wird den Teilnehmern durch wissenschaftliche Vorträge nahegebracht. Die NISIBIN wird über ihren eigenen Beitrag referieren und um engagierte Studierende und Hochschulabsolventen werben.

Den Nachmittag und Abend runden wir mit einem Barbeque im Vorhof der Mor Petrus & Mor Paulus-Kirche ab und präsentieren im Anschluss das aktuelle Förderprojekt der Nisibin, den Dokumentarfilm „Die Rückkehr der Aramäer“ von Anja Reiß, der erst kürzlich seine Premiere feierte. Unseren Gästen wollen wir damit die Gelegenheit geben, sich untereinander kennenzulernen und sich auszutauschen.
Der Šahro d-Nsibin findet am 16. Juni 2012 ab 13.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Syrisch-Orthodoxen Kirchengemeinde Mor Petrus & Mor Paulus Köln statt.


Anschrift:
Klosterstraße 79
50931 Köln
http://www.aramaeer-koeln.de/


Programm

  •  Get-together mit Empfang
  •  Vorträge von
    o Prof. Dr. Karl Pinggéra, Professor für Kirchengeschichte am Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg: „Kritik und Spätmoderne. Vom Beitrag der Wissenschaft für die Gesellschaft“

o Anja Türkan, 1. Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Instituts für Aramäische Studien: „Die Nisibin – Institut, Stiftung und Förderverein“

  • Barbeque in gemütlichem Ambiente
  • Filmhighlight: Die Vorstellung des Dokumentarfilmes „DIE RÜCKKEHR DER ARAMÄER“, bei dem die Filmemacherin Anja Reiß anwesend sein wird

 Sonntag: Abschluss mit gemeinsamen Sonntagsgottesdienst und Frühstück

Anmeldungen sind verbindlich bis zum 6. Juni 2012 per Email, unter Angabe des vollständigen Namens und Wohnorts mitzuteilen.
Ein Unkostenbeitrag in Höhe von 15€ inkl. Verpflegung wird je Teilnehmer erhoben, Mitglieder des Fördervereins zahlen 10€.
Auch für Übernachtungsmöglichkeiten wurde gesorgt. In einer angenehmen Jugendherberge wurden Zimmer reserviert. Eine Übernachtung im Doppelzimmer der Jugendherberge kostet inkl. Frühstück 35€.


Anschrift der Jugendherberge:
Jugendherberge Köln-Deutz
Siegesstr. 5
50679 Köln
http://www.jugendherberge.de/jh/rheinland/koeln-deutz/?m


Der Beitrag ist an die unten angegebene Bankverbindung zu entrichten und gilt ferner als Anmeldebestätigung. Bitte in der Email-Anmeldung mit angeben, ob eine Übernachtung erwünscht ist.
Wir freuen uns auf Euch!

Eure Nisibin

Kontakt: Markus Ergün E-Mail: info@nisibin.de

Bankverbindung: Nisibin – Aramäische Studien Sparkasse Heidelberg

Kontonummer 90 71 660

BLZ 672 500 20

Einladung als PDF:

 
Donnerstag, 05.April 2012

Bund der Suryoye in Deutschland


Ostergrüse Bundeskanzlerin/Bundespräsident

4. April 2012
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
nachträglich beglückwünschen wir Sie zu Ihrer Wahl ins Bundespräsidentenamt. Wir, als Vertreter der Suryoye in Deutschland, die schätzungsweise 140.000 Menschen umfassen, möchten Ihnen viel Erfolg und Gesundheit wünschen sowie eine glückliche Hand bei der
Ausübung dieses höchsten Amtes in unserem Lande.

In Ihrer Antrittsrede haben Sie eingangs viele Fragen gestellt, unter anderem, ob im Nahen Osten ein neuer Krieg drohe und ob es die Gefahr von verbrecherischem Fanatismus auch hier in Deutschland gäbe. Zu beiden Punkten möchten wir deutschen Suryoye sagen: Wir hoffen, dass kein weiterer Krieg im Nahen Osten entsteht und unsere Bundesrepublik Deutschland von verbrecherischem islamisch-religiösem Fanatismus verschont bleibt.

Für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger sind die Auswirkungen von Kriegen im Nahen Osten und von islamischem Fanatismus aus Pressemeldungen bekannt. Der Alltag wird da eher von anderen Fragestellungen dominiert. Wir Suryoye allerdings kennen die Auswirkungen der Kriege und des islamischen Fanatismus unmittelbar und direkt. Diese Auseinandersetzungen und dieser Fanatismus, gepaart mit einem im Islam verankerten Fatalismus und Hass auf andere Religionen, drohen unsere christlich-religiösen Gemeinschaften sowie unsere Kultur (assyrisch/aramäisch) und unsere Sprache (aramäisch) endgültig aus dem Nahen Osten zu tilgen.

Gestern war es der Irak, aus dem christliche Suryoye vor fanatischen und nationalistischen Kurden und Arabern fliehen mussten und morgen könnte es Syrien sein. Verlierer sind die Suryoye als Volks- und Glaubensgemeinschaft und darüber hinaus all jene, die in der Existenz uralter Kultur-, Sprach- und Religionsgemeinschaften eine Bereicherung sehen.

Die Suryoye haben schon immer in Mesopotamien gelebt und trotzdem werden ihnen ihre Rechte verwehrt. Beim bevorstehenden Osterfest herrscht bei den Suryoye im Irak, aber auch in Syrien, die Angst vor Bombenanschlägen auf Kirchen und Klöster vor. Oster-
Zeremonien werden abgesagt oder heimlich abgehalten. Das ist die bittere Realität im Nahen Osten.

Ihnen, Herr Bundespräsident, Ihrer Familie, Ihrem Mitarbeiterstab und allen unseren Mitbürgern/-innen wünschen wir ein gesegnetes Osterfest.

Freundlich grüßt Sie
der Bund der Suryoye in Deutschland

 

Bund der Suryoye in Deutschland: PDF

 
Sonntag, 04.März 2012

KUNGBEBUNG für verfolgte Christen in Augsburg


Am 10. März 2012 auf dem Rathausplatz

Open Dors schätzt, dass weltweit rund 100 Millionen Christen aufgrund Ihres Glaubens verfolgt werden.
Christen sind damit die größte Gruppe aller aus religiösen Gründen Verfolgten.

Niemand sollte diesem Schicksal ausgesetzt sein. Egal ob Schiit, Sunnit, Allevit, Buddhist, Protestant, Katholik, Atheist oder Angehöriger sonst einer Religion oder Lebensauffassung.

In Freiheit und mit Respekt in einer heterogenen Gesellschaft zu leben, sind die Werte und Errungenschaften einer zivilisierten Welt, wie wir sie in Europa genießen.

Dadurch ist es allen Kulturen und Religionen möglich, in Frieden und Würde zu existieren.
In Deutschland ist es z.B. egal, welcher Religion oder Ethnie man angehört. Man darf sich frei bewegen.
Und der Westen ist bestrebt, diese durch Reformation und Aufklärung geschaffene Harmonie aufrecht zu erhalten. Allerdings scheinen diese Werte dann ausgerechnet keine Gültigkeit mehr zu haben, wenn es um die am meisten verfolgte Religion dieser Welt geht.

Um das Christentum!
Wir sollten endlich anfangen, die Freiheiten die Angehörige aller Religionen und Kulturen in Europa genießen, auch die die keine europäischen Wurzeln haben, dort einzufordern, wo sie missachtet werden.
Denn nichts anderes als ein humaner Umgang wird letztendlich von Europa erwartet, wenn es um die Behandlung anderer Religionen geht.

Warum hört diese Menschlichkeit an den Grenzen Europas auf ?

Mit dieser Kundgebung wird ein Zeichen gesetzt.

Simon Jacob/Integrationsbeauftragter der Syrisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland

FLYER

 
Montag, 13.Februar 2012

Miteinander der Kulturen – MdL Martin Neumeyer beim Integrationsgottesdienst in Augsburg


Von Marianne Brückl

Ein Integrationsgottesdienst mit anschließender Podiumsdiskussion in der syrisch-orthodoxen St.-Marien-Gemeinde in der Augsburger Zusamstraße zeigte am Sonntag, den 29.01.12 um 8.45 Uhr, wieder einmal, dass ein Miteinander sämtlicher Kulturen möglich ist. Initiiert wurde die Messe vom Integrationsbeauftragten des syr.-orth. Klosters Warburg Simon Jacob in Zusammenarbeit mit Martin Neumeyer (MdL) und dem Kirchenrat der Gemeinde. Gäste waren u.a. Thomas Prieto Peral, Kirchenrat der ev.-luth. Landeskirche in Bayern, Prälat Dr. B. Maier (kath. Kirche) und Vertreter der orientalischen Kirchen, um gemeinsam für die verfolgten und unterdrückten Menschen zu beten.

Das Thema Integration hat einen großen Stellenwert in Deutschland erreicht. Durch Zuwanderung von Menschen aller Kulturkreise kommt es verstärkt zu Konflikten innerhalb der verschiedenen Gesellschaften. Verständnis und gegenseitiger Respekt, aber auch die Abkehr von starren Haltungen sind ein Muss für jeden einzelnen Bürger, um ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen Lebensstrukturen zu erreichen. Nicht nur die Jugend, sondern gerade auch die älteren Generationen sind gefordert, sich dem westlichen Freiheitsdenken anzupassen und sich nach dem allgemein gültigen Wertekonsens des deutschen Rechtsstaates in die Gesellschaft zu integrieren, aber auch konfessionelle und politische Barrieren untereinander zu überwinden.

 
News von 2011
Samstag, 29.Oktober 2011

Ein türkischer Christ, der dazugehören will


Als einer von hunderttausenden Türken kam Jorgos Valasiadis in den Sechziger Jahren nach Deutschland. Doch er kam nicht - wie die meisten anderen - weil er Arbeit suchte...
 
Dienstag, 22.Februar 2011

Auftragsgeber wegen Überfall auf Bischof festgenommen


Zehn Monate nach dem Raubüberfall auf den Bischof Hanna Aydin ist der mutmaßliche Auftraggeber gefasst. Nach Angaben der Polizei und Staatsanwalt wurde am Dienstag ein 63 Jahre alter Mann in Wiesbaden festgenommen. Er kam wegen Anstiftung , Raub und gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft.

 
News von 2010
Mittwoch, 26.Mai 2010

Christliche Symbole gehören nicht an staatlichen Schulen


Raif Toma

Die neue niedersächsische Landesministerin Özkan ließ die Debatte um das Kreuz auf Bundesebene erneut aufleben. Frau Özkan erklärte unter anderem in einem Focus- Interview: „Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen (…)".

 
News von 2009
Dienstag, 17.November 2009

Frühlingsgefühle in der SPD


Glosse von Martina Ürek

Ein Versuch der Partei sich neu zu (er-)finden


„Der Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern in den Lüften,“ Mörikes Zitat scheint das Motto der neuen Führungsspitze der SPD zu sein, die sich in diesen Tagen neu formiert. Neuer, jünger und auf die alten sozialdemokratischen Werte besinnend wollen sie sich präsentieren.

 







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