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Die Massaker vor der Jahrhundertwende
1. Der Massenmord von 1895
Der erste Anlauf zur Vernichtung der christlichen Völker (Assyrer-Suryoye und Armenier) seitens der Osmanen, begann am 30. Oktober 1895 und dauerte bis zum April des nächsten Jahres an. Dieses Massaker hatte in erster Linie in der Gegend von Diyarbakir begonnen und sich rasch nach Hasankeyf und Sivas ausgedehnt. Im Rahmen dieses Massenmordes, wurden wahllos unzählige Christen (Assyrer-Suryoye und Armenier) getötet. Alles Gold, Silber und Besitztum wurde gewaltsam enteignet und willkürlich beansprucht. Indessen wurde das Massakrieren der Christen auf andere Gebiete weiter ausgedehnt und in der Gegend von Urfa, Bitlis, Siverek, Bilecik, Malatya und Umgebung vollbracht. Im Zuge dieses Massakers wurden allein in der Stadt Urfa 13.000 Assyrer-Suryoye bestialisch ermordet. In der Gegend von Sivas, Ravaniye und Shevan, sind sehr viele Menschen unseres Volkes getötet worden. Im Dorf Kefrin wurde der Pfarrer und 30 andere Einwohner getötet. Außerdem wurden Dörfer wie Avant, Bemürd und Ridvan überfallen und geplündert.
2. Völkermord von 1915
Es ist wohl bekannt, daß der 1. Weltkrieg im Juli 1914 begann. Und es ist weltweit ebenso bekannt, daß die Osmanen während dieses Krieges einen der aller blutigsten Völkermorde der Geschichte verübt haben. Nachdem die christlichen Balkanvölker durch den Krieg von 1912 ihre Unabhängigkeit erlangten und das osmanische Reich auch in Afrika und Arabien durch die Aufstände der arabischen und nicht arabischen Völker Gebietsverluste erleiden mußte, war das Reich nun auch in Mesopotamien, Trakya (Thrazien) und in Anatolien in die Enge getrieben. Während des ersten Weltkrieg, wollten die Osmanen die Wiederholung ihrer früheren Niederlage um jeden Preis und somit einen völligen Zusammenbruch ihres Reiches verhindern. Aus der Befürchtung heraus, daß sie weitere territoriale Gebiete verlieren würden, die von christlichen Völkern besiedelt waren, zogen sie 1915 den Plan zum Völkermord heran, um die von den Christen bewohnten gebiete Mesopotamiens und Anatoliens vollends von einer fremden Kultur auszutrocknen.
Mit dem Ausruf des Heiligen Krieges (Djihad), wurden die christlichen Völker zum Feind und zu Parasiten und Vaterlandsverräter deklariert und folglich einen offenen Krieg entfacht. Der 1914 begonnene Weltkrieg hatte für diesen Plan bereits die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Umsetzung geschaffen. Während dieses Massaker wurden Hunderttausende Hellenen, Armenier und Assyrer-Suryoye ermordet, ebenso viele Menschen dem Hungertod und der Krankheiten geweiht und mindestens nochmals so viele Tausende und aber Tausende aus ihrer Heimat vertrieben. Die restlichen Kinder und Frauen wurden dann zwangsweise zum Islam begehrt. Zu jener Zeit war Sultan Vahdettin der Anführer der Osmanen.
1908 wurde die zweite konstitutionelle Staatsreform und das neue Parlament verabschiedet und feierlich eingeführt. Somit war eine neue Verfassung und eine neue Regierung an der Macht. Die Führung der zweiten Staatsform wurde vom Ittihat ve Terakki Cemiyeti (Bund zu Einheit und Fortschritt) übernommen. Einer der wichtigsten Männer an der Spitze dieser Regierungsmannschaft war Talat Pasha. Talat Pasha spielte bei dem Völkermord von 1915 eine sehr große Rolle. Taalat Pasha war während der Regierungsperiode Said Halim Pasha s im Jahre 1913 als Innenminister tätig. Als Said Halim Pasha am 4. Februar 1917 auf sein Amt verzichtete, übernahm folglich Talat Pasha die Rolle des Regierungschefs. Talat Pasha flüchtete nach dem ersten Weltkrieg nach Berlin und wurde 1921 von einem Armenier in Berlin ermordet (1874 Edirne - 1921 Berlin). Talat Pasha war einer, der im osmanischen Reich viele Aufgaben übernommen und ebenso in vielen Kriegen mitgewirkt hatte.
Enver Pasha galt als einer der Hauptakteure des Massakers von 1915. Der unter dem Namen Enver Pasha bekannte osmanische General, war in militärischen Schulen zum Offizier ausgebildet worden. 1907 trat er dem Bund zu Einheit und Fortschritt (Ittihat ve Terakki Cemiyeti) bei. Gegen den Willen des Sultans Abdulhamid und gegen die Haltung vieler Offiziere, rief er am 10. Juli 1908 im Landkreis Köprülü in Mazedonien, die zweite konstitutionelle Staatsreform aus. Noch im selben Jahr mußte Sultan Abdulhamid II., nun die von Enver Pasha ausgerufene zweite konstitutionelle Staatsform offiziell anerkennen und einführen. Enver Pasha wurde dann zum Verteidigungsminister der 1914 gebildeten Regierung ernannt. Enver Pasha war ein großer Bewunderer Deutschlands und während des ersten Weltkrieges Oberkommandeur und einer der Regierungsstellvertreter. Er brachte deutsche Generäle an die Spitze der osmanischen Armee und mußte nach dem ersten Weltkrieg und somit nach der osmanischen Niederlage ins Ausland flüchten. Zuerst flüchtete Enver Pasha nach Odessa, dann nach Berlin und von da nach Moskau. Er lebte mit dem Traum, eines Tages mit den Ländern Kaukasiens, ein großes "Türk-Turanisches" Reich zu schaffen. Die 30.000 Mann starke Armee, die Enver Pasha aufstellen konnte, wurde von den Bolschewisten vernichtend geschlagen und zerstreut. 1922 wurde Enver Pasha (geb. 1881 in Belhcivan/Istanbul) in einer Schlacht gegen die Bolschewisten in Tatschikistan getötet.
Ein weiterer wichtiger und namhafter Akteur des Völkermordes von 1915, war Cemal Pasha . Auch dieser Mann war in den osmanischen Militärschulen zum Offizier erzogen worden und hatte viele Aufgabenbereiche des Staates inne. Auch er war im Bund zu Einheit und Fortschritt (Ittihat ve Terakki Cemiyeti) der 1899 gegründet worden war. Er war mit der Aufgabe betraut worden, die Armee dem Bund zu Vereinigung und Fortschritt entsprechend, zu organisieren. 1909 wurde Cemal Pasha beauftragt und nach Adana gesandt, um den Aufstand der Armenier zu beenden. 1911 wurde Cemal Pasha zum osmanischen Gouverneur von Bagdad ernannt und 1914 wurde er in den Rang eines Generals gehoben. Während des ersten Weltkrieges war er zuständiger Minister für den Seekrieg und nebenbei noch Kommandant der zweiten und der vierten regulären osmanischen Armee. Nach dem ersten Weltkrieg mußte er nach Deutschland flüchten und in der Nähe von München Schutz suchen. Später reiste Cemal Pasha nach Tiflis. Und als Cemal Pasha im Begriff war nach Afghanistan weiter zu ziehen, wurde er (geb. 1872 in Midilli) 1922 in Tiflis von einem Armenier getötet. Von 1913-1918 hatte Cemal Pasha im Ministerrat des Bundes zu Einheit und Fortschritt (Ittihat ve Terakki Cemiyeti), noch die Jungtürken und Turanen vertreten.
Die ultra nationalistische Turk-Turanische Ideologie des Bundes zu Einheit und Fortschritt wurde von zwei führenden Ideologen jener Zeit bestimmt. Beim Namen genannt waren es Dr. Mehmet Nazim und Dr. Behaeddin Shakir. Ein andere wichtiger Mann war Zia Gökalp, der später die Weichenschienen für den Kemalismus legte. Die eigentliche Denkweise des Kemalismus, der als eine türkisch nationale Idee verstanden wird, ist nichts anders als die damalige Haltung des Bundes zu Vereinigung und Fortschritt (Ittihat ve Terakki Cemiyeti). Aus diesem Grunde ist der Völkermord von 1915 nicht nur als Verbrechen der Osmanen, sondern ebenso als der des türkischen Staates zu erachten. Die türkische Republik versteht sich ohnehin als die Erbin und letzte Vertretung des ehemals riesigen Osmanen Reiches.
3. HAMIDIYE ALAYLARI
Nahezu jede Staats- oder Führungsmacht, die mit ihrem Untergang oder Autoritätsverlust konfrontiert wird, verzichtet auf ihre klassischen Gesetze und Ordnungsprinzipien und bedient sich dann verschiedener Sonderkriegsmethoden und Gewalttaten. Solche Beispiele wurden zur Zeit der osmanischen Herrschaft praktisch erlebt. Die Hamidiye Alaylari (... Kampfregimente), welche direkt unter dem Befehl des Sultans standen, waren als separate Milizeinheiten zur ordentlichen Armee dazu geschaffen und sie sind bei außerordentlichen Situationen und Gewaltakten eingesetzt worden. Diese Einheiten waren als eine Art taktische Notwendigkeit der Politik des osmanischen Reiches und wurden stets bei Niederlagen oder Zerfallserscheinungen eingesetzt, um die Führungsmacht des Imperiums aufrecht erhalten zu können. Die Befehlshaber der späteren Hamidiye Regimente, sind die Söhne der Sippenführer (Agha) gewesen, welche in Sonderschulen der Sippschaften erzogen worden waren. Solche Regimente wurden dann in erster Linie von Kurden, Araber, Tscherkesen und von anderen islamischen Sippschaften gebildet, organisiert und standen als regionale Reiter und Infanterie Einheiten zur Verfügung. Der eigentliche Grund, warum die osmanische Herrschaft diese Hamidiye Regimente schuf, war der: Die Osmanen wollten alle christlichen Völker, die unter ihrer Herrschaft standen, vernichten und folglich in der gesamten Region den Pantürkismus und Panislamismus bilden.
Die "Hamidiye Alaylari" wurden zur Zeit des osmanischen Reiches und des Sultans Abdulhamid des II. organisiert. Die Bezeichnung "Hamidiye", kommt ohnehin vom Namen des Sultans Abdulhamid. Als der Sultan Abdulhamid II. am 1. September 1876 an die Macht kam, war das osmanische Reich ziemlich durcheinander. Es gab nahezu überall Zank und Unstimmigkeiten, und das Imperium stand geradezu ohne Autorität da. Die Idee zur Schaffung der Hamidiye Alaylari, kam vom Sheych Shamils Neffen, namens Müshri M. Zeki Pasha , und zwar zur Zeit des Sultans Abdulhamid hoher Offizier. Müshri M. Zeki Pasha hatte Van, Erzurum und Bitlis besucht und währenddessen den Ungehorsam der kurdischen Sippen gegenüber dem osmanischen Reich und die Unstimmigkeit der anderen Völker erkannt. Müshri M. Zeki Pasha bedauerte auch die Truppenbildung der Kosaken und zugleich deren Treue zum Zaren Rußlands. (Die Kampftruppen der Kosaken, waren Sondereinheiten im Dienste des Zaren und sind Krieger aus Kosakischen Sippen gewesen, welche innerhalb der damaligen Grenzen Rußlands lebten). Müshri M. Zeki Pasha hatte die Idee, die gleiche Sache mit den kurdischen Sippen zu verwirklichen und unterbreitete den Vorschlag dem Sultan Abdulhamid. Abdulhamid fand großes Gefallen an dieser Idee und willigte sofort ein. Im Jahre 1890 wird bezüglich der Hamidiye Alaylari eine Einigung mit den kurdischen Sippenführern (Agha) erzielt.
Das Militär wurde reformiert. Dabei hatte man sich ausgedacht, daß jene kurischen Sippenchefs, die bei den vorgesehenen Regionalgruppen der Hamidiye Alaylari einen Platz einnahmen, vom regulären Militärdienst befreit werden sollten. So erhielten die kurdischen Sippenführer Waffen, finanzielle Unterstützung, Orden, einige Entschädigungen und Privilegien. Mit dem Befehl des Sultans Abdulhamid und mit der Hilfe der beiden: Ibrahim und Kerim Paschas, beginnt man die Hamidiye Alaylari zu bilden und zu organisieren. Für das Formieren der Hamidiye Alaylari, wurden anfangs zwei geeignete Gebietszonen ausgesucht. Die erste Zone umfaßte Erzurum, Van und die Grenzbereiche zu Rußland. Die zweite Zone umfaßte den nördlichen Teil der Gegend zwischen Mardin und Urfa. Jener Müäri M. Zeki Pasha persönlich, der die Idee zur Blidung der Hamidiye Alaylari gebracht hatte, wurde seitens des Sultans für die Verwirklichung dieses Vorhabens bestimmt. Der Befehlshaber der 4. Armee Müshri M. Zeki Pasha , beginnt im Frühling des Jahres 1891 mit seinem Vorhaben, zunächst er selbst in Erzincan als Zentrum und schickt den Brigadengeneral Mahmut Pasha nach Van, Malazgirt und Hinis, um dort die Hamidiye Alaylari zu organisieren. Im Jahre 1896 waren bereits aus den Gegenden von Erzincan, Dersim, Erzurum, Van, Malazgirt, Diyarbakir, Urfa und aus anderen Siedlungsgebieten der Kurden ungefähr 100 Regimente aufgestellt. Am Anfang konnten sie aus den kurdischen Sippen keine großen und wirksamen Divisionen, Brigaden oder Regimente machen. Deshalb hoben sie Helfershelfer und erfahrene Soldaten aus regulären Osmanischen Heer aus, um die Struktur besser aufzubauen. Die kurdischen Sippen im Süden lehnten es ab, sich an diesen Regimenten zu beteiligen. Aber die Beteiligung der kurdischen Sippen aus dem Norden und aus dem Osten, war sehr stark.
Zur Zeit der Hamidiye Alaylari, gab es drei Rechtsbestimmungen, das heißt, Verordnungen oder Erlässe. Die erste Verordnung kam 1891. Diese Verordnung wurde als eine Art Grenzschutzbestimmung (Hatti-i Hümayun) erarbeitet und beinhaltete die Begründung zur Aufstellung der Hamidiye Alaylari. Aber auch einige Punkte hinsichtlich der militärischen Reform und bezüglich der Disziplin. Außerdem sah diese Bestimmung eine weiträumige Beteiligung der Hamidiye Alaylari vor. Deshalb durften die Hamidiye Alaylari nicht weniger als 4 Regimente und nicht mehr als 6 Kompanien bilden. Jedes Regiment sollte aus mindesten 512 Mann bestehen und höchstens 1152 Mann umfassen. Den großen Sippen durften ein oder zwei Regimente zusammenbilden, und die kleinen Sippen durften nur einige Kompanien aufstellen.
Die Verteilung der Hamidiye Alaylari kam der jeweiligen Gegend entsprechend zustande. So in etwa sah die Verteilung der 9 leichten Kavallerieregimente der Hamidiye Alaylari, die aus der Gegend von Diyarbakir zusammengestellt wurden, aber auch von andernen Sippen herausgebildet und geführt wurden, aus: Das 41. Regiment wurde von der Sippe Milli in Viranshehir aufgestellt und von Miralay (Major) Ibrahim Bey geführt. Das 42. Regiment stand unter dem Befehl des Landrates (Kaymakam) Abdulhamid (Humüd), dieser war der Sohn Ibrahim Beys. Das 43. Regiment stand Befehl des Landrates Mahmut, und auch dieser war ein Sohn Ibrahim Beys. Das 44. Regiment wurde in Karakeqi/Siverek von der Sippe Karakeqi aufgestellt und stand unter dem Befehl des Landrates (Kaymakam) Halil Bey, der ebenfalls ein Mitglied dieser Sippe war. Das 45. Regiment wurde aus der Kiki-Kikan Sippe zwischen Raß-al-ayn und Mardin aufgestellt und vom Landrat Reshit Bey geleitet. Das 46. Regiment wurde von der Sippe Bucak in Siverek aufgestellt und von Binbashi (Major) Yusuf Awa geführt. Und das 48. Regiment wurde in Cizre von der Sippe Miran aufgestellt und vom Landrat Mustafa Pasha geführt. Im Frühling 1908 kamen zu den oben erwähnten Regimenten noch das 41, 42. und 43. Regiment hinzu, die der Sippe Milli angehörten, später noch das 63. und 64. Regiment. Diese Regimente bekamen zwei Befehlshaber namens Halil und Temur. Beide hatten den Rang eines Landrates und waren die Söhne des Ibrahim Pasha . Zur jener Zeit befanden sich von 56 Regimenten 20 in Erzurum. Die Regimente Nr. 1, 2, 3, und 7, befanden sich in Tutak/Awri. Das 4. Regiment in Eleshkirt. Das 5., 6. , 11. und 12. Regiment in Karaköse. Das 8. Regiment in Diyadin. Die Regimente Nr. 26, 29, 32, und 35, waren in Hinis, sowie das 34 Regiment in Tekman. Das 36. Regiment in Kiwi. Die im Jahre 1898 aufgestellten Regimente Nr. 41 bis 49 waren in Diyarbakir. Die restlichen 27 Regimente waren in den anderen 4 Städten aufgestellt. Das 4. Regiment befand sich in Tutak und 40. Regiment in Sivas. Diese zwei Regimente waren zwischen den Jahren 1877 und 1879 während des osmanisch-rußischen Krieges gebildet worden, und zwar von der Sippe Karapapaklilar, die aus Kars geflohen war. In der Verordnung des Jahres 1910, wurde die Anzahl der Regimente als 64 angegeben.
Zur Zeit des osmanischen Reiches war es meisten so, daß der Anführer (Agha) einer Sippe zum Landrat des jeweiligen Wohnortes ernannt wurde. Deshalb war es in den von Kurden besiedelten Gebieten ebenso der Fall, daß der kurdische Agha zugleich Landrat wurde. Die Kommandeure der Sippenregimente in der Mush Gegend während des 1. Weltkrieges waren folgende Landräte: Cibranli Mehmet Bey und Cibranli Sincar Ibrahim Bey in Varto. Cibranli Maksut Bey in Karliova. Fethullah Bey, Hasanli Halil Bey und Sipkanli Abdulmecit Bey in Malazgirt.
Nach dem die Hamidiye Alaylari den Völkermord im Jahre 1915 verwirklicht hatten, sorgte ihr Vorhandensein für große Beunruhigung in der Weltöffentlichkeit. Es wurde diesbezüglich Druck auf die Osmanen geübt. Die Hamidiye Alaylari konnten im entfachten Krieg mit Rußland nicht mehr so effektiv wie früher eingesetzt werdenund wurden folglich den Osmanen zu einer Belastung. Viele von ihnen hatten sich bereits auf die Seite der Russen gestellt. Nach 1915 wurden die Hamidiye Alaylari aufgelöst und die Offiziere dieser Regimente in der ordentlichen Armee des Staates aufgenommen
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