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(Eine Gedankenanregung)
Unser Volk der sogenannten Aramäer, Assyrer und weiß Gott wie wir uns noch nennen, muss sich nun endlich einig werden, wie sie sich nennen und welche Ziele sie verfolgen. Es geht nicht um Namen, Personen oder Vereine. Es geht nur um eine Sache, nämlich dass wir nicht völlig ausgelöscht und von anderen Völker übernommen werden.
Das Kuriosum:
Es ist eigentlich gar kein Problem. Die Kirchen, Vereine und einzelnen Gruppierungen machen es zu einem “Problem“. Denn seitdem unser Volk oder diese Menge von Menschen, die miteinander verheiratet und wie auch immer miteinander verstrickt sind und sich wegen der Bezeichnung unseres Volkes öffentlich oder intern streiten, verführen alle die mit ihnen folgen in den Untergang. Der Rest unserer Gemeinde wird nicht repräsentiert und wird somit isoliert.
In unserem angestammten Gebiet bezeichneten sich unsere Vorfahren untereinander als Suryoye, wenn jemand übertreiben wollte sagte er Suryoyo Mschichoyo. Nicht mehr und nicht weniger. Niemand hat sich aufgespielt und wichtig getan. Die Türken nennen uns ganz prägnant Süryani, und jeder weiß wer gemeint ist. So einfach und exakt war es im Tur Abdin.
Die Sachlage:
Heutzutage nennt sich, sogar innerhalb einer Familie, der eine so und der andere so. Die Menschen aus einem Dorf haben sich auch schon längst entzweit, geschweige denn unsere “tollen“ Fernsehsender. Dieser Mißstand den uns unsere Vorstände in den Vereinen gebracht haben gedeiht unter unserem Volk sehr rasant, und die Anzahl der verblendeten Sturköpfe ist nicht mehr zu ertragen.
Die Aussicht:
Falls wir uns nicht bald einig werden und zu einer Definition finden wie wir uns untereinander und außerhalb unserer Gemeinde bezeichnen, ist der Untergang nahe und die Übernahme unserer Kulturgüter und sogar unseres Volkes besiegelt. In der Türkei hat es ja schon angefangen, dort will man von unserem heiligen Boden, um das Kloster Mor Gabriel herum, Land übernehmen. Die Landnahme durch Kurdistan sei auch nicht zu vergessen...
Hier in Deutschland zum Beispiel haben manche unserer Volkszugehörigen deutsche Namen übernommen, einige sind inzwischen mit Europäern verheiratet und viele haben die deutsche Kultur längst angenommen.
Meine Lösung:
Intern genügt es wenn wir uns Suryoye nennen, auch unseren Vorfahren zuliebe.
Extern sollten wir uns mit der folgenden Definition abfinden:
Volkszugehörigkeit: Assyrer
Sprachzugehörigkeit: Aramäisch
Religionszugehörigkeit: Syrisch-Orthodox
Die “Dreifaltigkeit“ ist nicht verkehrt, das machen auch die Israelis, die hebräisch reden und dem jüdischen Glauben angehören. Dieses Volk ist auf jeden Fall gut aufgestellt in dieser Welt...
Auf eine Sache möchte ich noch hinweisen: In Australien wird gerade ein monumentales Mahnmal errichtet, um den Opfern des Seyfos zu gedenken. Ich selbst werde 10.-€ spenden und fordere alle Suryoye auf einen Obolus zu spenden. Es sind fast 100 Jahre vergangen und sehr weit weg von der Heimat wird den Toten des Seyfos gedacht. Mein Respekt gilt den Organisatoren in Fairfield. www.aua.net
Zeitzeuge 2010
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Die Idee, wie alle anderen hier schon sagten, ist eine gute. Dennoch zu behaupten, dass wir dem Volk der Assyrer angehören ein Irrglaube.
Es gibt historisch gesehen kein Volk der Assysrer (mehr), genauer, das Volk, dass sich heute Assyrer nennt sind genau wie die Chaldea oder Maroniten ARAMÄER. Der Begriff Suryoyo ist griechisch und wurde in unser Vokabular aufgenommen. Assyrer selbst sind eine Abspaltung (in politischer aber auch in krichlicher Hinsicht) von Aramäern, die ihre Orientierung als ihren Volksnamen übernehmen.
Man muss alle historischen Bücher, egal von wem geschrieben, immer kritisch beobachten. Ich weiß, dass jetzt viele mir widersprechen werde, aber das ist nunmal so und kann in der aller ersten Synode unseren aller ersten Kirche unserer Zeit--> syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochia, nachgelesen werden und wird von unseren Kirchenoberhaupt bis heute bestätigt.
MfG